Artikel nach Datum gefiltert: Dezember 2018
DeFem - Die Sache mit dem toten Clown
Montag, 2.11. von 19:07 - 20:00; Der Tod gehört zur Schöpfung dazu. Doch ist er immer mehr aus dem Leben verdrängt worden. Allerheiligen stellt die Verstorbenen, die Ahnen ins Zentrum der Lebenden. Wie feiern wir diese Kultur? Hat der Tod Platz in unserem Leben? Im Gespräch mit Karin Moser lassen wir uns vom Atem des Lebens leiten und hören durch Geschichten und Texte die Sprache des Todes klingen. Denn irgendwann ist der letzte Atemzug.
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Adalbert Stifter: Die Pechbrenner Teil 2
In ihrer neuen Sendereihe PERLEN DER ERZÄHLKUNST widmet sich Helga Gutwald als erstes
Adalbert Stifter und seiner Erzählung Die Pechbrenner
Adalbert Stifter, geboren am 23. Oktober 1805 in Oberplan (Böhmen) und gestorben am 28. Januar 1868 in Linz, österreichischer Dichter, Autor, Pädagoge, aber auch Maler, gilt als bedeutender Vertreter des Biedermeier, was sich vor allem durch die detaillierten Schilderungen der Natur, des Privaten und des Häuslichen und Heimatlichen in epischer Breite in seinen Werken nachempfinden lässt.
Von manchen bloß als langatmiger und leidenschaftsloser Naturdarsteller gesehen, entdecken andere in ihm einen Vorboten der Moderne mit einem feinen Sinn für das Abgründige.
Bestes Beispiel dafür ist seine Erzählung „Die Pechbrenner“, die er 1852 zur Erzählung „Granit“ deutlich umgeformt und entschärft hat.
„… wer würde schon einem Stifter naturalistische Kraßheiten zutrauen wie etwa die: daß beispielsweise zwei jungen Überlebenden, einer fast am Verhungern, der Hunger vergeht im Verwesungsgestank der Pestleichen. wer würde schon dem Pädagogen Stifter zutrauen, daß ein Vater seinen kleinen Sohn zum Tod bestimmt zur Strafe dafür, daß er als unbeirrbarer Samariter Pestkranken zu essen gebracht hat. siehe auch die Gewalttätigkeit der ins Hochland geflüchteten Gesunden, als Infizierte zu ihnen hinansteigen! ….“ schreibt Julian Schutting in dem Artikel
„Ein recht anderer Adalbert Stifter, Etwas wie eine Rezension.“
Lasst euch diese literarische Kostbarkeit nicht entgehen!
Den ersten Teil gibt es hier zum Nachhören:
Teil 3 hört ihr am 4. November.
Am Sonntag, 18. 10. spielt Martin Riccabona aus Linz ein Cembalokonzert
Güterwege trifft den Wandergesellen Kallee
Freitag, 9.10. von 17:15 - 18:30 "Wenn der Hund nicht mehr bellt und der Briefträger grüßt, ist es Zeit weiterzuziehen." Immer Fremder in der Fremde sein, das ist das Leben eines Wandergesellen auf der Walz. Kallee Groer ist seit September 2017 unterwegs. Heute hier morgen dort. Der gelernte Maurer erzählt von seiner Reise durch Europa bis zu den Bahamas.
Adalbert Stifter: Die Pechbrenner Teil 1
In ihrer neuen Sendereihe PERLEN DER ERZÄHLKUNST widmet sich Helga Gutwald als erstes
Adalbert Stifter und seiner Erzählung Die Pechbrenner
Adalbert Stifter, geboren am 23. Oktober 1805 in Oberplan (Böhmen) und gestorben am 28. Januar 1868 in Linz, österreichischer Dichter, Autor, Pädagoge, aber auch Maler, gilt als bedeutender Vertreter des Biedermeier, was sich vor allem durch die detaillierten Schilderungen der Natur, des Privaten und des Häuslichen und Heimatlichen in epischer Breite in seinen Werken nachempfinden lässt.
Von manchen bloß als langatmiger und leidenschaftsloser Naturdarsteller gesehen, entdecken andere in ihm einen Vorboten der Moderne mit einem feinen Sinn für das Abgründige.
Bestes Beispiel dafür ist seine Erzählung „Die Pechbrenner“, die er 1852 zur Erzählung „Granit“ deutlich umgeformt und entschärft hat.
„… wer würde schon einem Stifter naturalistische Kraßheiten zutrauen wie etwa die: daß beispielsweise zwei jungen Überlebenden, einer fast am Verhungern, der Hunger vergeht im Verwesungsgestank der Pestleichen. wer würde schon dem Pädagogen Stifter zutrauen, daß ein Vater seinen kleinen Sohn zum Tod bestimmt zur Strafe dafür, daß er als unbeirrbarer Samariter Pestkranken zu essen gebracht hat. siehe auch die Gewalttätigkeit der ins Hochland geflüchteten Gesunden, als Infizierte zu ihnen hinansteigen! ….“ schreibt Julian Schutting in dem Artikel
„Ein recht anderer Adalbert Stifter, Etwas wie eine Rezension.“
Lasst euch diese literarische Kostbarkeit nicht entgehen!
Die Teile 2 und 3 hört ihr am 21. Oktober und am 4. November.
DeFem Hanni Scharschinger
Montag, 5.10. von 19:07 - 20:00 Den Moment der Geburt wirklich als Wunder sehen und die Frau als Wunder, weil sie das kann. Hanni Scharschinger lebt seit einem Jahr ihre Berufung und erzählt von den magischen Augenblicken als Hebamme. Wer ihr großes Vorbild war und sie inspiriert hat, diesen Weg zu gehen hört ihr in dieser Sendung. Vergesst die schlaflosen Nächte und feiert das Leben.
DeFem Hanni Scharschinger
Montag, 5.10. von 19:07 -20:00
Den Moment der Geburt wirklich als Wunder sehen und die Frau als Wunder, weil sie das kann. Hanni Scharschinger lebt seit einem Jahr ihre Berufung und erzählt von den magischen Augenblicken als Hebamme. Wer ihr großes Vorbild war und sie inspiriert hat, diesen Weg zu gehen hört ihr in dieser Sendung. Vergesst die schlaflosen Nächte und feiert das Leben.
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Johannes Kronegger - Sendungsmacher*innen Steckbrief
Wie heißt deine Sendung & um was geht es?
Meine Sendung hat mittlerweile keinen Namen mehr. Früher hat meine Sendung “Reden übers Leben” geheißen, das war mein Einstieg ins Radioformat. Diese Sendung hat für mich das Sprechen im Radio erst aufgemacht. Mittlerweile mach ich einfach Sendungen, die unabhängig von einem Format sind, sondern einfach, wenn ich Bock drauf habe, hole ich mir die Leute her. Als nächstes hab ich zwei Interviewpartner, der eine ist bei einem Volunteer-Projekt in Ecuador, der andere ist bei einem Volunteer-Projekt auf Lesbos in einem Flüchtlingslager. Zwar ist er abseits von den ganzen Massenlagern mit über 20.000 Leuten, aber trotzdem ist das einfach spannend. Ich möchte mit meiner Sendung Leute ein Sprachrohr geben, die man sonst nicht hört und mitbekommt. Wenn ich jetzt zum Beispiel einen Bericht schreibe darüber, dann habe ich den Bericht mit meinem Filter drüber geschrieben und ich möchte einfach ermöglichen, dass man einen direkten Output bekommt.
Wie lange machst du schon Radio?
4 Jahre.
Warum machst du Radio?
Ich wollte was anderes im Radio hören. Und jetzt gar nicht so von mir selber, ich konnte mir meine ersten Sendungen gar nicht selber anhören, weil sie von einem Haufen von “Ähs” und “Ähms” und so begleitet waren. Das hat sich dann im Laufe der Radiozeit auch extrem verändert. Ich hab damals den Schedlberger Mike gefragt und hab ihm gesagt “Ich hab eine Idee und würd das gern umsetzen” und so haben wir das umgesetzt. Also das war so ein innerer Impuls.
Hörst du selbst auch Radiosendungen oder Podcasts? Welche?
Hauptsächlich, wenn der Radio läuft, hör ich B138. Zurzeit sind meine Lieblingssendungen in der Früh, weil da gibts keine Nachrichten. Was mir gut gefällt, das ist “Ausgefedert”, weil’s einfach ein schöner und entspannter Start in den Morgen ist. Früher habe ich gern die Ö1 Journale gehört, das hat sich inzwischen aber erschöpft, weils nur mehr um zwei Themen geht, die ich jetzt gar nicht erörtern muss, weil die kennt man eh. Ich wollte mich gedanklich weder nach Ibiza noch Corona bringen. Bei Podcasts höre ich zum Beispiel “Fest & Flauschig” mit Jan Böhmermann und Olli Schulz. Zum Teil natürliche kritische Kost aber auch gern mal was einfaches.
Was ist im Moment deine Musikempfehlung?
“Weak” von Skunk Anansie.
Wenn du dich in drei Worten beschreiben würdest, welche wären das?
Das erste, das mir einfällt, ist “faul”, aber das stimmt so nicht. Aktuell bin ich zielstrebig, motiviert und desorientiert.
Eva Seebacher - Sendungsmacher*innen Steckbrief
Wie heißt deine Sendung & um was geht es?
Ich habe keine eigene Sendung, aber ich habe gemeinsam mit der Elrosa, Kathi und Susanne die “Güterwege on air” Sendung mit dem lässigen Slogan “Wir verlassen den Holzweg und gehen zu den Güterwegen”. Dabei wollen wir eigentlich dieselben Themen wie mit dem gleichnamigen Food-coop behandeln, das sind Nachhaltigkeit, Lebensmittel aus der Region, die Frage, was Ernährung aus regionalen Ressourcen überhaupt heißt, ländliche Entwicklung und die Förderung der Landwirtschaft bei uns in der Gegend. Also Agrarpolitik, was da auch alles reinfällt. Das ist ja ziemlich weit gefächert, je weiter man reingeht.
Wie lange machst du schon Radio?
Zum allerersten Mal mit Radio in Kontakt war ich 2012.
Warum machst du Radio?
Ich glaube, die Geschichte war die, dass ich bei meinen Eltern daheim war, die sind aus Schlierbach. Ich bin dann mit ihrem Auto herumgefahren, wo Radio B138 eingeschaltet war. Dann hab ich eine Radiostimme-Übernahme gehört und das hat mir voll gefallen. Da bin ich dann draufgekommen, bei unserer Exkursion zum Thema Biolandbau könnte ich auch eine Radiosendung machen. Ich war damals noch in Wien und hab dann bei Radio Orange den Basis-Workshop besucht. Ich mach zwar nicht narrisch viele Radiosendungen, ich hör sie aber gerne und freue mich dann immer wieder, bei einer Sendung mitzumachen. Aber auch Leute zu Sendungen zu bringen, ich bin da oft die “Brücke”, also auch bei unserem Team bei den Güterwegen lade ich dann oft wen ein oder so. Aber das mit der Technik macht dann meistens die Elrosa. Da ergänzen wir uns, glaub ich, ganz gut.
Hörst du selbst auch Radiosendungen oder Podcasts? Welche?
Meistens such ich mir die Sendungen selber zusammen. Also ich gebe beim Archiv, auf dem cba, irgendein Schlagwort ein, das mich gerade beschäftigt oder so und dann such ich mir da dazu eine Sendung aus.
Was ist im Moment deine Musikempfehlung?
Momentan hör ich gerne Kate Nash, “Mouthwash” heißt das Lied. Aber es gibt natürlich schon einige andere coole Sängerinnen auch. Wendy McNeill zum Beispiel. Ansonsten bin ich ein großer Rainer von Vielen Fan.
Wenn du dich in drei Worten beschreiben würdest, welche wären das?
Vielseitig interessiert, Freude an Nachhaltigkeit…..das deckt jetzt alles schon so gut ab, dass mir gar nichts mehr einfällt.
Güterwege wird monatlich am 2.Freitag von 17:15 - 18:30 gesendet, die Wiederholung monatlich am 1.Montag von 10:45-12:00.
Susanne Rettig - Sendungsmacher*innen Steckbrief
Wie heißt deine Sendung & um was geht es?
Die Sendung heißt “Güterwege - Wir verlassen den Holzweg”. Da geht es darum, die Themen unserer Food-Coop, also der ersten Food-Coop in Kirchdorf, darzustellen. Dazu laden wir in der Regel Gesprächsgäste ein. Das sind dann etwa Landwirte oder Menschen, die sich auf politischer Ebene mit dem Thema biologische Landwirtschaft und Agrar Autonomie beschäftigen.
Wie lange machst du schon Radio?
Ich bin seit 2012 dabei. Ich hab ganz unterschiedliche Sachen gemacht, angefangen mit meiner eigenen Sendung wo es um Reisen in Verbindung mit Kulinarik ging, oder ich hab bei Veranstaltungen Menschen das Mikrofon unter die Nase gehalten...also ganz viele Live-Veranstaltungen, wie Rock im Dorf oder das Stadtspektakel, der Tanztag Kirchdorf, Literaturfestival Schlierbach, da hab ich ganz viel partizipiert.
Warum machst du Radio?
Weil es einfach das Beste ist, das man machen kann auf dieser Welt. Es ist ein unglaubliches Gefühl, finde ich, sich selber zum ersten Mal im Radio zu hören und so einen ganz neuen Aspekt von sich selbst entdecken zu dürfen. Der Kreativität und Ausdrucksmöglichkeit sind ja quasi keine Grenzen gesetzt, es ist echt ein sehr spannendes Medium. Ich ziehe es auch immer noch dem Medium Film vor.
Hörst du selbst auch Radiosendungen oder Podcasts? Welche?
Ich höre Radio B138, Ö1 und Bayern 2. Ich bin eher Reportagen-interessiert, Weltmusik und so was, das ist so meine Schiene. Dann hör ich auch noch gerne Podcasts, die ich mir runterlade, die sind aber meistens von Bayern 2. Ich weiß gar nicht wie das jetzt bei uns ausschaut, ob wir auch schon Podcasts haben, die würd ich mir dann natürlich auch gerne runterladen!
Was ist im Moment deine Musikempfehlung?
“No Roots” von der Alice Merton, das ist grad das Lied, wo ich voll abgehe.
Wenn du dich in drei Worten beschreiben würdest, welche wären das?
Neugierig, offen, wissbegierig.
Immer was Neues ausprobieren-wollend.
Positive Lebenseinstellung.
Güterwege wird monatlich am 2.Freitag von 17:15 - 18:30 gesendet, die Wiederholung monatlich am 1.Montag von 10:45-12:00.


