logo sdg vertical

 

04Feb2023

In der aktuellen Folge von PERLEN DER ERZÄHLKUNST hört ihr den zweiten Teil seiner grausigen Horrorgeschichte.

J. Gotthelf wollte abschrecken, mahnen und warnen. Bei allem Moralismus erleben wir  einen Erzähler von ungeheurer Vitalität, Drastik und, ja, auch Anarchie, der seine Leser ebenso mitzureißen wie vor den Kopf zu stoßen versteht.

29Jan2023

Zwischen Schau, Spiel, und Kunst: Performance

Geboren im oberösterreichischen Laakirchen, erschafft sich die Performance-Künstlerin Bernadette Laimbauer schon als Kind eigene Welten, veranstaltet Aufführungen mit ihren Geschwistern, erfindet den Radiosender 'Laa' und nützt das Vorhandene, zum Spiel.
Nach ihrer Ausbildung an der HBLA für künstlerische Gestaltung in Linz sucht sie Wege der Darstellenden Kunst, lernt Techniken der Improvisation, studiert Experimentelle Gestaltung an der Linzer Kunstuniversität und findet sich im Moment, in der Performance, wieder.
Während sie ihre Arbeiten international zeigt und mit ihrer Tochter auf der Bühne steht, verlagert sie ihren Lebensmittelpunkt ins ländliche Mooskirchen (Stmk), wo sie soeben die 'Geschäftsstelle' eröffnet, welche Kunst-, Verkaufs- und Ausstellungsraum als auch Werkstatt und Atelier zugleich ist und Menschen zu Austausch und English Breakfast einlädt.

06Jan2023

Aus organisatorischen Gründen  muss die Ausstrahlung der neuen Erzählung von Helga Gutwalds Sendereihe leider verschoben werden.

Deshalb hört ihr am 11.01.2023 die Wiederholung von Wolfgang Borcherts Schyschyphusch   oder Der Kellner meines Onkels.

Diese leichte, von feinem Humor geprägte Erzählung, mit ihrem versöhnlich stimmenden Schluss bringt durch ihre Untertöne das wahrhaft Tragische eines menschlichen Schicksals umso greller ans Licht.

Derselbe Sprachfehler, ein feuchtwässriges „sch“, bringt zwei Menschen zusammen, die einander so verschieden sind, wie ein „Karrengaul vom Zeppelin“ ….

21Jan2023

Die nächsten 4 Folgen ihrer Sendereihe widmet Helga Gutwald der Wiederentdeckung eines der grössten Erzähler, den die Schweiz je besessen hat:
Jeremias Gotthelf, geboren 1797, mit richtigem Namen Albert Bitzius, reformierter Pfarrer, begann erst mit fast vierzig Jahren zu schreiben.
Und es ist sein nachhaltigstes Werk, die Novelle "Die schwarze Spinne" von 1842, die uns ein seltenes Beispiel für Gothic-Horror aus der Schweiz liefert.

Eingebettet in eine idyllisch angelegte Rahmenerzählung eines Tauffestes wird eine alte Sage zu einer gleichnishaften Erzählung über christlich-humanistische Vorstellungen von Gut und Böse verarbeitet.
Ein alter schwarzer Pfosten im Hause des Großvaters birgt eine schaurige Geschichte. Vor langer Zeit herrscht ein unbarmherziger Ritter über die Gegend und tyrannisiert seine Leibeigenen. Eine Forderung des Ritters entpuppt sich als unmögliches Unterfangen, worauf der Teufel den Untergebenen einen Pakt anbietet. Doch um welchen Preis?

Jeremias Gotthelfs Novelle geht trotz seiner eindeutig christlich verwurzelten Anschauung von Gut und Böse weit darüber hinaus. Soziale Dynamiken in Krisensituationen, wie gegenseitige Schuldzuschreibungen, fehlende Verantwortung für eigene Taten, der Realität entwurzelte Führer und das Schicksal von Außenseitern führen dazu, dass die Erzählung auch heute nichts von ihrer Aktualität eingebüßt hat.

 

03Dez2022

 Mit dieser Erzählung aus der Geschichtensammlung  „Als ich noch der Waldbauernbub war“ wünscht euch Helga Gutwald frohe Festtage und alles Gute für’s Neue Jahr 2023.

03Dez2022

 

Die Schriftstellerin, Pazifistin und Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner,
geboren 1843 in Prag, setzte sich Zeit ihres Lebens für die Verhinderung von Kriegen ein und wurde so zur Visionärin: Sie ahnte den Einsatz von Giftgas und Atombomben in kommenden Kriegen voraus.
Sie wandte sich entschieden gegen jegliche Form von Nationalismus und den offenen bis versteckten Antisemitismus ihrer Landsleute.
Und nicht zuletzt stritt sie vehement für die Emanzipation der Frau. Das wird auch in der liebenswerten Novelle spürbar, die Helga Gutwald für diese Folge ihrer Sendereihe ausgesucht hat.
Ein junger Mann wird zu seiner, ihm bislang unbekannten Großmutter gerufen und soll ein halbes Jahr auf deren einsamen Landgut verbringen. Langeweile vorprogrammiert könnte man meinen. Aber es kommt anders als er denkt.

 

15Nov2022

Mit Chow-Chows spielend verbringt die vielgereiste Schauspielerin Julia Höfler ihre Kindheit im Garten der Großmutter. Geboren in Wien und aufgewachsen in Kledering bei Schwechat, inspiriert sie ihr Vater zum für sie schönsten Beruf der Welt. An der Hochschule für Musik und Theater des Saarlandes absolviert sie ihr Schauspielstudium, arbeitet an unterschiedlichen Theaterbühnen sowie in Film und Fernsehen.
Die Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen Tänzerin und Choreografin Anna Halprin prägt ihre Karriere, sie wird Mitglied der Tanzkompanie ‚alluna‘ und lebt in Frankreich. Es folgen Projekte mit Schwerpunkt Tanz in Kalifornien, Belgien und Deutschland als auch eigene Arbeiten, darunter ‚Gletarn… oder wie die Welt umarmen‘ – ein berührendes Stück über die Geschichte des Geldes ihrer Familie. Fortan begleiten sie Meditation und kollektive Trauma-Heilung, während sie in Workshops zur Auseinandersetzung mit Märchen einlädt, als Coachin tätig ist und ihre Heimat im niederösterreichischen Waldviertel findet.


tanztalk mit Julia Höfler
So, 4. Dez. 2022

tanztalk.
Eine Sendung über Zeitgenössischen Tanz.
Gerlinde Roidinger spricht mit Kunst- und Kulturschaffenden über Tanz, Theater und Performance, untersucht Bewegungsimpulse und erforscht Tanz im theatralen, öffentlichen und ländlichen Raum.
Tanz im Gespräch. Eine Einladung zu einer bewegten Entdeckungsreise.

Monatlich, am 1. Sonntag – 19:07-21:00
WH: Monatlich, am 3. Montag – 10:07-12:00

www.tanzland.at/tanztalk

06Nov2022

eine Kriminalgeschichte (in zwei Teilen) von Friedrich Glauser hört ihr in der aktuellen Folge von Helga Gutwalds Sendereihe PERLEN DER ERZÄHLKUNST.

Dieser Friedrich Glauser hatte ein wahrhaft filmreifes Leben:

Sohn einer Österreicherin und eines Schweizers, kam er 1896 zur Welt. Als er vier Jahre alt war, starb seine Mutter. Der Junge wurde herum geschoben, abgeschoben, später eingeliefert …..

Es war ein Teufelskreis aus Morphiumsucht, Geldnot, Beschaffungskriminalität und endete immer wieder in Kliniken und Gefängnis; bis zur nächsten Entlassung, bis zum nächsten Suizidversuch, bis zum nächsten Fluchtversuch.

Insgesamt verbrachte er so acht Jahre seines Lebens in Kliniken; dazu erwähnt er 1932 in seiner autobiographischen Erzählung Morphium: «Zufrieden war ich eigentlich immer erst, wenn ich im Gefängnis oder im Irrenhaus war.»

So schlug er sich als Morphinist und Irrenhäusler durchs Leben, arbeitete zwischenzeitlich als Knecht, Milchausträger, Arbeiter in einer Munitionsfabrik, Buchhändler, Privatlehrer, Heizer, Übersetzer, Kaufmann, Journalist, Fremdenlegionär, Tellerwäscher, Grubenarbeiter, Krankenpfleger, Bibliothekar, Buchbinder, Raumpfleger, Organist, Gärtner und als Selbsternährer auf einem Bauerngut.

Und er schrieb. Denn dieser Friedrich Glauser war vor allem ein großer Schriftsteller.

1938 fand er seine letzte Ruhestätte auf dem Zürcher Friedhof Manegg.

27Okt2022

In dieser satirischen Kurzgeschichte, Inhalt der neuen Folge von Helga Gutwalds Sendereihe, entzündet sich bei einer Zusammenkunft wohlhabender Bürger an der ungeklärten Frage über die Herkunft der Löcher im Käse ein erbitterter Disput.

Tucholsky - geboren 1890, einer der bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik und glühender Pazifist.

Er polarisierte zu Lebzeiten und weit über seinen Tod hinaus.

Doch ihn nur als politischen Journalisten zu sehen greift zu kurz. Die meisten seiner Texte sind heiter und geprägt von einem speziellen Witz, der oft die herrschenden Gesellschaftsverhältnisse beschreibt und kommentiert.

Nach der Machtübernahme der Nazis 1933 gehörte er zu den ersten, die ausgebürgert und dessen Bücher verbrannt wurden. Depressiv und schwerkrank starb er 1935 im schwedischen Exil.

17Okt2022


Von Leistungssport und Turnhallen wendet sich Natalie Fend als Kind ab, widmet sich zuerst dem Show- und später dem künstlerischen Tanz. Nach ihrem Tanzpädagogik-Studium in Wien und Dijon ergänzt die vielseitige Tänzerin ihr Repertoire an der Schule des Theaters und am Complete Vocal Institute in Kopenhagen, beginnt verstärkt interdisziplinär zu arbeiten.
Es folgen internationale Engagements in Israel, Palästina, Simbabwe, Italien und Großbritannien sowie bei den Bregenzer Festspielen, im Spielboden Dornbirn und Theater an der Wien als auch Kollaborationen mit Pool of Invention, Im_flieger und netzwerkTanz.
Während die vielseitige Künstlerin in Bühnen- und Filmprojekten wie FeMale, Non Animum und Mozart in the Wind tänzerisch agiert und als Model für nachhaltige Produkte arbeitet, wünscht sich die bald zweifache Mutter beruflich mehr finanzielle Wertschätzung. In ihrer aktuellen Arbeit ‚Bluming Garden‘ recherchiert sie zu Unterbewusstsein, Traum und Schutzraum, zu sehen am 12. Nov. 2022 im TiK in Dornbirn.

 

tanztalk mit Natalie Fend
So, 6. Nov. 2022

 

tanztalk.
Eine Sendung über Zeitgenössischen Tanz.
Gerlinde Roidinger spricht mit Kunst- und Kulturschaffenden über Tanz, Theater und Performance, untersucht Bewegungsimpulse und erforscht Tanz im theatralen, öffentlichen und ländlichen Raum.
Tanz im Gespräch. Eine Einladung zu einer bewegten Entdeckungsreise.

Monatlich, am 1. Sonntag – 19:07-21:00
WH: Monatlich, am 3. Montag – 10:07-12:00

www.tanzland.at/tanztalk

 

icon livestream black

icon programm black

icon programm black

Frequenzen Radio B138 Kremstal/Almtal

Nachhören

icon webshop black

Heute auf Radio B138

 

Frequenzen Radio B138 Garstnertal/Steyrtal

icon sendungen

Icon Trackservice

Newsletter

Follow us

Freies Radio B138  ...  wir sind was du draus machst!

Radio machen - mitmachen - airplay - freies radio - alternativ - werbefrei - bbc world service - community radio - radio station - online radio - webradio - Kirchdorf an der Krems - Kremstal - Almtal - Garstnertal - Oberösterreich - Austria

Zum Seitenanfang