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08Apr2020


1882 als Sohn einer armen Familie geboren, wuchs er im Wien der bevorstehenden Jahrhundertwende auf. Petzold, dessen Werdegang in seiner frühen Jugend noch behütet war, verlor früh Vater und Mutter, und der heranwachsende junge Mann wurde selbst von der Krankheit seiner Eltern, der Krankheit der damaligen Proletarier, nämlich der Tuberkulose, erfasst.
Trotz aller Not ergab er sich nicht in sein Schicksal, denn sein Sendungsbewusstsein und der tiefe innere Drang zu schreiben waren stärker. Obwohl er nur geringe Schulbildung erwerben konnte und sich das tägliche Brot unter härtesten Bedingungen verdienen musste, von Krankheit, Arbeitslosigkeit und Hunger geplagt, brannte doch in ihm nach der Arbeit des Tages die Sehnsucht nach Poesie.
Viele seiner Erzählungen und Gedichte schildern eindringlich die Lebensbedingungen unterhalb der Armutsgrenze in den Wiener Vororten um 1900, einer Phase, die in allen Geschichtsbüchern als kultureller Höhepunkt der späten Habsburger Monarchie verzeichnet ist.

Teil 2 der Sendung zum Weltfrauentag gibt es hier zum Nachhören:

25Mär2020

Ehret die Frauen! sie flechten und weben
Himmlische Rosen ins irdische Leben,
Flechten der Liebe beglückendes Band,
Und in der Grazie züchtigem Schleier
Nähren sie wachsam das ewige Feuer
Schöner Gefühle mit heiliger Hand. ……

Den Internationalen Frauentag hat sich Helga Gutwald in den nächsten beiden Folgen ihrer Sendereihe zum Thema gewählt.
Zur Einstimmung gibt’s einige mehr oder minder ernst zu nehmende Zitate:

° „Ist die Frau weniger wert als der Mann? Wer diese Frage beantwortet, muss auch sagen, ob Feuer mehr wert ist als Wasser.“ / Carl Ludwig Schleich
° „Eine kluge Frau hat Millionen von Feinden - alle dummen Männer.“ / Marie von Ebner-Eschenbach
°„Echte Männer zollen Frauen den Respekt, den sie verdienen.“ / Prinz Harry
° „Was Extremisten am meisten fürchten: ein Mädchen mit einem Buch.“ / Malala Yousafzai, Friedensnobelpreisträgerin
° „Wie sähe die Welt ohne Männer aus: Keine Verbrechen und lauter glückliche dicke Frauen!“ /Marion Smith
° „Ich hab noch nie gehört, dass ein Mann nach Rat gefragt hätte, wie Ehe und Karriere zu vereinbaren seien.“ / Gloria Steinem
° „Hausarbeit ist Menschenarbeit und nicht Frauenarbeit.“ /Alice Schwarzer

 

Den ersten Teil gibt es hier zum Nachhören:

11Mär2020

Ehret die Frauen! sie flechten und weben
Himmlische Rosen ins irdische Leben,
Flechten der Liebe beglückendes Band,
Und in der Grazie züchtigem Schleier
Nähren sie wachsam das ewige Feuer
Schöner Gefühle mit heiliger Hand. ……

Den Internationalen Frauentag hat sich Helga Gutwald in den nächsten beiden Folgen ihrer Sendereihe zum Thema gewählt.
Zur Einstimmung gibt’s einige mehr oder minder ernst zu nehmende Zitate:

° „Ist die Frau weniger wert als der Mann? Wer diese Frage beantwortet, muss auch sagen, ob Feuer mehr wert ist als Wasser.“ / Carl Ludwig Schleich
° „Eine kluge Frau hat Millionen von Feinden - alle dummen Männer.“ / Marie von Ebner-Eschenbach
°„Echte Männer zollen Frauen den Respekt, den sie verdienen.“ / Prinz Harry
° „Was Extremisten am meisten fürchten: ein Mädchen mit einem Buch.“ / Malala Yousafzai, Friedensnobelpreisträgerin
° „Wie sähe die Welt ohne Männer aus: Keine Verbrechen und lauter glückliche dicke Frauen!“ /Marion Smith
° „Ich hab noch nie gehört, dass ein Mann nach Rat gefragt hätte, wie Ehe und Karriere zu vereinbaren seien.“ / Gloria Steinem
° „Hausarbeit ist Menschenarbeit und nicht Frauenarbeit.“ /Alice Schwarzer

Die Sendung über den Mond gibt es hier zum Nachhören:

26Feb2020

Die hat der goldne Mond,
der hinter unsern Bäumen
am Himmel droben wohnt.

Wer von uns kennt es nicht, dieses Kinderlied, dessen Text von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben stammt.
Der Mond, unser nächster Nachbar im Universum, ist nicht nur ein hochinteressanter kosmischer Körper sondern hat auch eine enorme Anziehungskraft auf Romantiker, Schriftsteller und Künstler.
Poetisch ausgedient hat er nicht einmal seitdem er von Menschen betreten wurde.
Die Gedichte in Helga Gutwalds neuer Sendung, beleuchten den Erdtrabanten aus den verschiedensten Blickwinkeln und spannen einen zeitlichen Bogen vom Barock bis in die Gegenwart.

Die Sendung über Fred Endrikat gibt es hier zum Nachhören:

12Feb2020

Mindestens eine Gedichtzeile dürften wohl die meisten Einwohner von Wanne-Eickel kennen: "Doof bleibt doof, da helfen keine Pillen". Die meisten wissen allerdings nicht, dass diese so treffende Erkenntnis aus der Feder eines der Söhne ihrer Stadt stammt: Fred Endrikat.
Und dass sie Bestandteil eines kleinen Vierzeilers ist:

Die schlimmste Krankheit ist kurierbar,
einnehmbar, injizierbar oder schmierbar.
Das größte Leiden ist zu stillen, nur:
Doof bleibt doof, da helfen keine Pillen.

Den 1890 geborenen Schriftsteller, Dichter und Kabarettisten, den witzigen, frivolen Spötter kennt heute niemand mehr.
Helga Gutwald holt ihn und seine humoristischen bis satirischen Texte in ihrer aktuellen Sendung vor den Vorhang.

Die Sendung mit den Schneegedichten gibt es hier zum Nachhören:

18Dez2019

In ihrer letzten Sendung vor dem Jahreswechsel präsentiert euch Helga Gutwald eine Weihnachtsgeschichte der anderen Art.

Wir möchten euch darauf aufmerksam machen, dass die Sendung aus urheberrechtlichen Gründen nicht im Culural Broadcastng Archive gespeichert wird.

Den dritten Teil über Christine Lavant gibt es hier zum Nachhören:

04Dez2019

Wegen ihrer ständigen schweren Krankheiten konnte sie zwar nur ein paar Volksschulklassen besuchen, nichtsdestotrotz schrieb sie während ihres schweren, gerade einmal 58jährigen Lebens über 1000 bildgewaltige und formbewusste Gedichte, an die 2000 Briefe und mehr als ein Dutzend Erzählungen. Sie fuhr zu Lesungen, war Gast auf unzähligen Literaturtagungen und korrespondierte mit namhaften Persönlichkeiten, darunter Martin Buber, Nelly Sachs, Hilde Domin und Thomas Bernhard. Der zählte ihre Gedichte in ihrer sprachlichen Eigenwilligkeit und existenziellen Zerrissenheit zu den Höhenpunkten der deutschsprachigen Lyrik des 20.Jahrhunderts.

Und doch gilt es, Christine Lavant, deren Werk dem ihrer Zeitgenossinnen Ingeborg Bachmann und Ilse Aichinger ebenbürtig ist, neu zu entdecken und zu würdigen.

Helga Gutwald holt diese virtuose Dichterin in drei Folgen ihrer Sendereihe am 6. und 20.November und am 04. Dezember vor den Vorhang.

Teil1 und 2 gibt es hier zum Nachhören:

Die Sendung über Anton Wildgans gibt es hier zum Nachhören:

Fotocredit:

By Johann Jaritz / CC BY-SA 4.0, CC BY-SA 4.0, Link

09Okt2019

„Ich bin die einzige ‚Wildgans’ ohne Schonzeit!“,
soll ein beliebter Ausruf des Dichters aus seiner Zeit als Burgtheaterdirektor gewesen sein.
Anton Wildgans, er lebte von 1881 bis 1932, war einer der bedeutendsten österreichischen Schriftsteller der Zwischenkriegszeit. Sein literarisches Werk umfasst Gedichte, Prosatexte und Dramen.
Seine Lyrik in ihrer meist strengen Form und der klangvollen Sprache ist stark beeinflusst von R.M.Rilke, H.v.Hofmannsthal und Ch.Baudelaire, dessen Gedichte er sogar oftmals ins Deutsche übertragen hat.
Heute ist dieser Dichter und sein Werk in Vergessenheit geraten – ob zu Recht oder Unrecht kann jede und jeder selbst entscheiden, denn Helga Gutwald erinnert an ihn in der nächsten Folge von „GEDICHTE SIND GEMALTE FENSTERSCHEIBEN“ am Mittwoch, 23.10. um 20:30 im Radio B138.

Die Sendung von letzter Woche gibt es hier wie immer zum Nachhören:

07Okt2019

"Zeit der Früchte", "Zeit des Pflückens“ , das ist die ursprüngliche Bedeutung des Wortes Herbst.
Und ist auch wieder die Zeit, sich Gedichten hinzugeben.
Das Herbstmotiv zieht sich ja wie ein roter Faden durch alle Epochen und alle Kunstrichtungen, so auch durch die Lyrik.
Am 09. Oktober, 20:30 geht „GEDICHTE SIND GEMALTE FENSTERSCHEIBEN“ nach der langen Sommerpause im Radio b138 wieder on air.
Helga Gutwald will euch mit eher unbekannten Herbstgedichten einen vielfärbigen Abend bereiten.

 

07Okt2019

"Zeit der Früchte", "Zeit des Pflückens“ , das ist die ursprüngliche Bedeutung des Wortes Herbst.
Und ist auch wieder die Zeit, sich Gedichten hinzugeben.
Das Herbstmotiv zieht sich ja wie ein roter Faden durch alle Epochen und alle Kunstrichtungen, so auch durch die Lyrik.
Am 09. Oktober, 20:30 geht „GEDICHTE SIND GEMALTE FENSTERSCHEIBEN“ nach der langen Sommerpause im Radio b138 wieder on air.
Helga Gutwald will euch mit eher unbekannten Herbstgedichten einen vielfärbigen Abend bereiten.

 

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