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Neubacher Elisabeth

Neubacher Elisabeth
07Okt2020

Adalbert Stifter: Die Pechbrenner Teil 1

In ihrer neuen Sendereihe PERLEN DER ERZÄHLKUNST widmet sich Helga Gutwald als erstes

Adalbert Stifter und seiner Erzählung Die Pechbrenner  

Adalbert Stifter, geboren am 23. Oktober 1805 in Oberplan (Böhmen) und gestorben am 28. Januar 1868 in Linz, österreichischer Dichter, Autor, Pädagoge, aber auch Maler, gilt als bedeutender Vertreter des Biedermeier, was sich vor allem durch die detaillierten Schilderungen der Natur, des Privaten und des Häuslichen und Heimatlichen in epischer Breite in seinen Werken nachempfinden lässt.

Von manchen bloß als langatmiger und leidenschaftsloser Naturdarsteller gesehen, entdecken andere in ihm einen Vorboten der Moderne mit einem feinen Sinn für das Abgründige.

Bestes Beispiel dafür ist seine Erzählung „Die Pechbrenner“, die er 1852 zur Erzählung „Granit“ deutlich umgeformt und entschärft hat.

„… wer würde schon einem Stifter naturalistische Kraßheiten zutrauen wie etwa die: daß beispielsweise zwei jungen Überlebenden, einer fast am Verhungern, der Hunger vergeht im Verwesungsgestank der Pestleichen. wer würde schon dem Pädagogen Stifter zutrauen, daß ein Vater seinen kleinen Sohn zum Tod bestimmt zur Strafe dafür, daß er als unbeirrbarer Samariter Pestkranken zu essen gebracht hat. siehe auch die Gewalttätigkeit der ins Hochland geflüchteten Gesunden, als Infizierte zu ihnen hinansteigen! ….“ schreibt  Julian Schutting  in dem Artikel

„Ein recht anderer Adalbert Stifter, Etwas wie eine Rezension.“

Lasst euch diese literarische Kostbarkeit nicht entgehen!

Die Teile 2 und 3 hört ihr am 21. Oktober und am 4. November.

21Okt2020

Adalbert Stifter: Die Pechbrenner Teil 2

In ihrer neuen Sendereihe PERLEN DER ERZÄHLKUNST widmet sich Helga Gutwald als erstes

Adalbert Stifter und seiner Erzählung Die Pechbrenner

Adalbert Stifter, geboren am 23. Oktober 1805 in Oberplan (Böhmen) und gestorben am 28. Januar 1868 in Linz, österreichischer Dichter, Autor, Pädagoge, aber auch Maler, gilt als bedeutender Vertreter des Biedermeier, was sich vor allem durch die detaillierten Schilderungen der Natur, des Privaten und des Häuslichen und Heimatlichen in epischer Breite in seinen Werken nachempfinden lässt.

Von manchen bloß als langatmiger und leidenschaftsloser Naturdarsteller gesehen, entdecken andere in ihm einen Vorboten der Moderne mit einem feinen Sinn für das Abgründige.

Bestes Beispiel dafür ist seine Erzählung „Die Pechbrenner“, die er 1852 zur Erzählung „Granit“ deutlich umgeformt und entschärft hat.

„… wer würde schon einem Stifter naturalistische Kraßheiten zutrauen wie etwa die: daß beispielsweise zwei jungen Überlebenden, einer fast am Verhungern, der Hunger vergeht im Verwesungsgestank der Pestleichen. wer würde schon dem Pädagogen Stifter zutrauen, daß ein Vater seinen kleinen Sohn zum Tod bestimmt zur Strafe dafür, daß er als unbeirrbarer Samariter Pestkranken zu essen gebracht hat. siehe auch die Gewalttätigkeit der ins Hochland geflüchteten Gesunden, als Infizierte zu ihnen hinansteigen! ….“ schreibt  Julian Schutting  in dem Artikel

„Ein recht anderer Adalbert Stifter, Etwas wie eine Rezension.“

Lasst euch diese literarische Kostbarkeit nicht entgehen!

Den ersten Teil gibt es hier zum Nachhören:

Teil 3 hört ihr am 4. November.

03Jun2020

Goethe und sein „West-östlicher Divan“

Neben dem viel beachteten Faust gibt es ein Werk Goethes, dem bisher nicht ganz so viel Popularität und Aufmerksamkeit beigemessen wurde, wie anderen Veröffentlichungen seiner Zeit:  DER WEST- ÖSTLICHE DIVAN.

Gerade dieses Werk aber hat nicht nur literarisch, sondern auch inhaltlich, in den letzten Jahren durch die immer wiederkehrende Auseinandersetzung der Westlichen mit der Östlichen Welt, insbesondere mit dem Islam, an Bedeutung hinzugewonnen.

Der «West-östliche Divan», mit rund 250 Gedichten ist das umfangreichste lyrische Werk Goethes.

Zudem aber ist er mehr als eine reine Sammlung von Gedichten. Er ist eine Hommage an den persischen Dichterfürsten Hafis,  ein poetisches Zwiegespräch über die Länder und Jahrhunderte  hinweg, umgeben vom Glanz einer großen  Liebespassion zu der jungen Marianne von Willemer.

Die Sendung über Maria Luise Weissmann gibt es hier zum Nachhören:

20Mai2020

Maria Luise Weissmann

Die Epoche des Expressionismus ist eine literarische Bewegung am Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Literatur war geprägt von modernen Themen und Formen, von ausdrucksvollen rhythmischen Texten in einer stark metaphorischen Sprache.
In einer von männlichen Sichtweisen dominierten Zeit war es nur wenigen Autorinnen möglich, sich professionell zu etablieren.
Helga Gutwald will in der aktuellen Folge die zu Unrecht in Vergessenheit geratene junge und leider viel zu früh verstorbene Dichterin Maria Luise Weissmann und ihr lyrisches Werk den Zuhörerinnen und Zuhörern ihrer Sendereihe wieder zugänglich machen und die Bedeutung ihres Werks aufzeigen.

Die Sendung zum Gedenken an die Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen gibt es hier zum Nachhören:

06Mai2020

Erinnern heißt Bewusstsein und Beweglichkeit

Am 5. Mai 1945 wurde das Konzentrationslager Mauthausen in Oberösterreich von der US Army befreit. Im KZ Mauthausen wurden mehr als 200 000 Menschen interniert, etwa 100 000 Häftlinge wurden ermordet.

Der Nationalrat erklärte 1997 den 5. Mai zum nationalen Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus.

Diesem Gedenktag ist Helga Gutwalds aktuelle Sendung gewidmet.

Die letzte Sendung  gibt es wie immer hier zum Nachhören:

22Apr2020

Ein Garten ist mehr als die Summe seiner Pflanzen

G wie grüne Lebensoase
A wie Arbeit wird zum Hobby
R wie Ruhepol des stressigen Alltags
T wie Tapetenwechsel des Gemüts
E wie Er hält die Seele gesund
N wie Nervennahrungsgrundstück
Helga Gutwald zeigt euch in ihrer aktuellen Sendung an Hand von Gedichten verschiedener Lyriker die Schönheiten der Gartenwelten.

 

Die Sendung über Alfons Petzold gibt es hier zum Nachhören:

08Apr2020

Alfons Petzold


1882 als Sohn einer armen Familie geboren, wuchs er im Wien der bevorstehenden Jahrhundertwende auf. Petzold, dessen Werdegang in seiner frühen Jugend noch behütet war, verlor früh Vater und Mutter, und der heranwachsende junge Mann wurde selbst von der Krankheit seiner Eltern, der Krankheit der damaligen Proletarier, nämlich der Tuberkulose, erfasst.
Trotz aller Not ergab er sich nicht in sein Schicksal, denn sein Sendungsbewusstsein und der tiefe innere Drang zu schreiben waren stärker. Obwohl er nur geringe Schulbildung erwerben konnte und sich das tägliche Brot unter härtesten Bedingungen verdienen musste, von Krankheit, Arbeitslosigkeit und Hunger geplagt, brannte doch in ihm nach der Arbeit des Tages die Sehnsucht nach Poesie.
Viele seiner Erzählungen und Gedichte schildern eindringlich die Lebensbedingungen unterhalb der Armutsgrenze in den Wiener Vororten um 1900, einer Phase, die in allen Geschichtsbüchern als kultureller Höhepunkt der späten Habsburger Monarchie verzeichnet ist.

Teil 2 der Sendung zum Weltfrauentag gibt es hier zum Nachhören:

25Mär2020

Würde der Frauen! Teil 2

Ehret die Frauen! sie flechten und weben
Himmlische Rosen ins irdische Leben,
Flechten der Liebe beglückendes Band,
Und in der Grazie züchtigem Schleier
Nähren sie wachsam das ewige Feuer
Schöner Gefühle mit heiliger Hand. ……

Den Internationalen Frauentag hat sich Helga Gutwald in den nächsten beiden Folgen ihrer Sendereihe zum Thema gewählt.
Zur Einstimmung gibt’s einige mehr oder minder ernst zu nehmende Zitate:

° „Ist die Frau weniger wert als der Mann? Wer diese Frage beantwortet, muss auch sagen, ob Feuer mehr wert ist als Wasser.“ / Carl Ludwig Schleich
° „Eine kluge Frau hat Millionen von Feinden - alle dummen Männer.“ / Marie von Ebner-Eschenbach
°„Echte Männer zollen Frauen den Respekt, den sie verdienen.“ / Prinz Harry
° „Was Extremisten am meisten fürchten: ein Mädchen mit einem Buch.“ / Malala Yousafzai, Friedensnobelpreisträgerin
° „Wie sähe die Welt ohne Männer aus: Keine Verbrechen und lauter glückliche dicke Frauen!“ /Marion Smith
° „Ich hab noch nie gehört, dass ein Mann nach Rat gefragt hätte, wie Ehe und Karriere zu vereinbaren seien.“ / Gloria Steinem
° „Hausarbeit ist Menschenarbeit und nicht Frauenarbeit.“ /Alice Schwarzer

 

Den ersten Teil gibt es hier zum Nachhören:

11Mär2020

Würde der Frauen! Teil 1

Ehret die Frauen! sie flechten und weben
Himmlische Rosen ins irdische Leben,
Flechten der Liebe beglückendes Band,
Und in der Grazie züchtigem Schleier
Nähren sie wachsam das ewige Feuer
Schöner Gefühle mit heiliger Hand. ……

Den Internationalen Frauentag hat sich Helga Gutwald in den nächsten beiden Folgen ihrer Sendereihe zum Thema gewählt.
Zur Einstimmung gibt’s einige mehr oder minder ernst zu nehmende Zitate:

° „Ist die Frau weniger wert als der Mann? Wer diese Frage beantwortet, muss auch sagen, ob Feuer mehr wert ist als Wasser.“ / Carl Ludwig Schleich
° „Eine kluge Frau hat Millionen von Feinden - alle dummen Männer.“ / Marie von Ebner-Eschenbach
°„Echte Männer zollen Frauen den Respekt, den sie verdienen.“ / Prinz Harry
° „Was Extremisten am meisten fürchten: ein Mädchen mit einem Buch.“ / Malala Yousafzai, Friedensnobelpreisträgerin
° „Wie sähe die Welt ohne Männer aus: Keine Verbrechen und lauter glückliche dicke Frauen!“ /Marion Smith
° „Ich hab noch nie gehört, dass ein Mann nach Rat gefragt hätte, wie Ehe und Karriere zu vereinbaren seien.“ / Gloria Steinem
° „Hausarbeit ist Menschenarbeit und nicht Frauenarbeit.“ /Alice Schwarzer

Die Sendung über den Mond gibt es hier zum Nachhören:

26Feb2020

Wer hat die schönsten Schäfchen?

Die hat der goldne Mond,
der hinter unsern Bäumen
am Himmel droben wohnt.

Wer von uns kennt es nicht, dieses Kinderlied, dessen Text von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben stammt.
Der Mond, unser nächster Nachbar im Universum, ist nicht nur ein hochinteressanter kosmischer Körper sondern hat auch eine enorme Anziehungskraft auf Romantiker, Schriftsteller und Künstler.
Poetisch ausgedient hat er nicht einmal seitdem er von Menschen betreten wurde.
Die Gedichte in Helga Gutwalds neuer Sendung, beleuchten den Erdtrabanten aus den verschiedensten Blickwinkeln und spannen einen zeitlichen Bogen vom Barock bis in die Gegenwart.

Die Sendung über Fred Endrikat gibt es hier zum Nachhören:

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