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15Jun2018

Unsere Interessensvertretung - der Verband der Freien Radios Österreich – hat einen neuen Vorstand und eine neue Obfrau.
Wir gratulieren unserer Radiokollegin Angelika Hödl (Geschäftsführerin Radio AGORA in Kärtnen) ganz herzlich zu der neuen Aufgabe und ihrem Ziel „gemeinsam mit dem Vorstand, unserer Geschäftsführerin und den Freien Radios den demokratiepolitischen Stellenwert und die Leistungen der Freien Radios, allen voran die Vermittlung von Medienkompetenz, die Produktion von täglich 400 vielfältigen werbefreien Programmstunden sowie die Partizipationsmöglichkeiten, bei politisch Verantwortlichen als „Ohrwurm“ zu verankern.“
Obfrau-Stellvertreterin und neues Gesicht im Vorstand ist Ulli Weish, Geschäftsführerin von Radio Orange 94.0 in Wien. Neu im Vorstands-Team sind außerdem Roswitha Kröll von Radio FRO und Otto Tremetzberger vom Freien Radio Freistadt. In den Vorstand wiedergewählt wurden Alf Altendorf von der Radiofabrik, Markus Schennach von Freirad und Radio B138 Geschäftsführerin Elisabeth Neubacher.
Wir freuen uns auf ein produktives Radiojahr mit unserer Verbandsgeschäftsführerin Helga Schwarzwald, die meint: „Der hohe Frauenanteil im Vorstand unterstreicht einmal mehr die Diversität der Freien Radios. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den neuen Vorständen und über soviel Frauenpower.“

30Jun2017

„Tausend willkommen im Freien Radio B138“ - diese wohlbekannten Worte beschallten am 30. Juni 2007 erstmals unser Sendegebiet.

Auf der Frequenz 90,4 MHz war Radio B138 beim Festival der Regionen als Festivalradio sechs Wochen ständiger Begleiter auf unseren Radiogeräten.

Seitdem ist viel Wasser den Mühlbach neben dem Radiostudio hinter geflossen, unzählige Menschen sind im Radiostudio ein- und ausgegangen und unendlich viele Geschichten sind über den Äther geflogen.

Aber eine Sache ist gleich geblieben: Unsere Lust, das Radio und seine Community zu feiern!

Wir feiern das 10 jährige Jubiläum am Freitag, den 30 Juni ab 13 Uhr mit Radioaktivistinnen und -aktivisten von damals und von heute auf der Radioterrasse!

20Feb2017

Nicht nur Radio hören, sondern auch Radio machen ist längst keine Besonderheit mehr im pädagogischen Alltag unserer Schulen. Das Buch „radiobox.at - Audioproduktion als Lernform“ ist nun auch unter cc Lizenz als pdf  in unserem Downloadbereich verfügbar. Im Rahmen eines dreijährigen Forschungsprojektes wurden vom HerausgeberInnenteam Audioproduktionsmethoden im Unterricht anhand einer empirischen Studie österreichweit untersucht. 

Das Buch gibt Einblicke in die Möglichkeiten, die Radioproduktionen im schulischen Kontext bieten. Neben den wissenschaftlichen Beiträgen mit den Forschungsergebnissen sind auch zahlreiche Projekte aus der schulischen Praxis sowie Kooperationen mit den Freien Radios Österreichs nachlesbar.

Aktuelle Informationen bietet die ebenfalls als Ergebnis des Projektes entstandene Webseite www.radiobox.at .

22Mär2016

Szenenwechsel ist die Musik-Austauschsendung, die abwechselnd von Freien Radiostationen in Österreich produziert wird. Seit 2013 bespielen Radio FRO, Radio Helsinki und die Radiofabrik diesen musikalischen Playground. Mit Interviews, Live-Berichten, Albumpräsentationen, Studiodiskussionen und was sonst noch an Ideen aufpoppt geben sie exklusive Einblicke in die heimischen Musikszenen.

Gemeinsam mit Radio Freequenns dürfen  wir ab März auch mitspielen! Jeden 4. Dienstag im Monat wird auf Radio B138 ab 9 Uhr eine Stunde lang geszenenwechselt. Unsere beiden Beiträge für 2016 werden von Teresa Gsöllhofer gestaltet: Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung als Soundspülerin ist sie die perfekte Kandidatin dafür.

Im März geht die musikalische Reise nach Graz:

Es gibt einen Zusammenschnitt 2er Folgen der „The Oozing Music Show“ von Radio Helsinki zu hören. In der ersten Hälfte der Sendung erzählen die Jungs der Grazer Funk/Rock Band Assaia alles, was es Interessantes über sie zu erfahren gibt. Danach wird ein Ausschnitt der letzten Sendung der Oozing Music Show wiederholt; wie bereits Tage und Wochen zuvor verkündet, begibt sich Moderator Jimmy O’Connor in die Bildungskarenz. Zum Abschied beehrten zahlreiche Bands, Friends und Fans Jimmy im Studio.

Wenn du wissen willst, was bisher beim Szenenwechsel schon alles passiert ist , dann kannst du das hier nachlesen oder hier nachhören

Support your local music scene! Am 22. März um 9:00 auf 102,3 MHz.

08Apr2016

Im Arbeitsjahr 2016 führen wir gemeinsam mit unseren Partnerradios Freies Radio Freistadt und Freequenns eine wissenschaftliche Studie durch, die die Rolle ländlicher Radios beleuchten soll. „Wirkungsradios“ ist das monatliche Radioformat zur Studie, das über die Inhalte und Ergebnisse berichtet.

In der Sendung am Freitag, den 8. April um 16:07 informieren die wissenschaftlichen MitarbeiterInnen Eva Seebacher und Julian Ehrenreich über das Studiendesign und die Erkenntnisse aus der Literaturrecherche.

Mehr Infos zur Studie findest du hier.

Hier kannst du die Sendung nachhören:

04Feb2016

Welche Faktoren tragen zum Gelingen von Medienarbeit mit Flüchtlingen bei?

An vielen Orten in Österreich wird versucht, Flüchtlingen den Zugang zu Freien Medien zu ermöglichen. Und das oft schon seit vielen Jahren. Die aktuelle Flüchtlingssituation hat das Thema aber auch in den Freien Radios Community TVs wieder in einen neuen Aufmerksamkeitsfokus gesetzt.

Wir freuen uns, dass wir am 4. Februar unsere KollegInnen aus ganz Österreich bei uns in Kirchdorf begrüßen können. Bei unserem Workshop werden uns damit beschäftigen, wie wir die alternative/kritische Berichterstattung zum Thema Flucht und Migration weiterhin umsetzen können: Wir werden gemeinsam Erfahrungen und Ideen rund um die Arbeit mit Flüchtlingen austauschen und die Gelegenheit nutzen, unsere aktuellen Konzepte zu besprechen und uns über neue Sendungsformate für gelingende Kooperationen Gedanken machen.

Der 4. Februar verspricht, ein spannender Tag zu werden! Weitere Infos zum Workshop findest du hier.

24Nov2015

Wieder sind die Freien Radios Österreichs mit 13 von 26 nominierten Sendungen für den Radiopreis der Erwachsenenbildung außerordentlich erfolgreich. Damit werden einmal mehr die herausragenden Medienleistungen des nichtkommerziellen Rundfunks, gerade dort wo es um Information, Bildung und Medieninnovation geht, gewürdigt. 

Wir gratulieren unseren Kolleginnen von Radio Orange, Radio FRO, Campus&City Radio, dem Freien Radio Salzkammergut, der Radiofabrik, Radio AGORA und Radio Helsinki ganz herzlich.

Ganz besonders freuen wir uns natürlich über die gemeinsame Nomierung von 8 Freien Radios für unseren Thementag „Sichtbar oder Versteckt? Armut im Stadtbild“

Die Preise werden am 20. Jänner 2016 um 18.30 Uhr im RadioKulturhaus verliehen.

Mehr Informationen zum Radiopreis der Erwachsenenbildung und die Links zu den nomierten Sendungen findest du auf der Website des Verbands Freier Radios Österreich.

12Okt2015

Der „Schulradio-Tag 2015“ findet am Montag, den 30. November bereits zum dritten Mal statt. In der Zeit zwischen 9 – 17 h wird auf allen Freien Radios in Österreich ein Gemeinschaftsprogramm zu hören sein, das wie schon im letzten Jahr von Radio B138 in Kirchdorf an der Krems technisch (via Audio Streams) betreut wird. Die organisatorische Koordination obliegt heuer radio AGORA 105,5 aus Klagenfurt/Celovec. Unterstützt wird das Projekt wie immer von der Radiobox.

Im Mittelpunkt des Programms stehen Radiosendungen, die von und mit SchülerInnen bzw. Schulen gemeinsam mit Freien Radios für diesen Tag erarbeitet wurden. Die live moderierten oder vorproduzierten Beiträge mit einer Dauer von ca. 25 Minuten sollen die Vielfalt und die unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten von Audiobeiträgen aufzeigen und auch ihren Einsatz als mögliche Lernmethode im Unterricht bewusster machen.

Die audiovisuelle Medienerziehung ist seit vielen Jahren in aller (bildungsrelevanter) Munde, wenn es um die kritische schulische und außerschulische Herangehensweise an „Neuen Medien“, deren technische Handhabung, aber auch das inhaltliche Verstehen dieser komplexen „Kastln“ und deren (Aus)Wirkung auf die Gesellschaft geht. Während die visuelle Ebene oft „oberflächig“ und auf den ersten Blick beeindruckt, erschließt sich der auditive Bereich subtiler. Er bedarf einer tiefer gehenden Herangehensweise, um einerseits für das Hören - und damit auch für das Zuhören - zu sensibilisieren und andererseits, um die facettenreichen Gestaltungs- und Einsatzmöglichkeiten von Audioproduktionen auch in Zusammenhang mit dem neuen Bereich des Cross Media Publishing zu entdecken und zu nutzen.

Die Vermittlung von Medienkompetenz in Zusammenarbeit mit Schulen im regionalen Umfeld ist je nach Ressourcen und Standort der Sender unterschiedlich stark entwickelt. Die AG Schulradio als interne Plattform innerhalb der 14 Freien Radios in Österreich verfolgt den Anspruch, die bestehenden Kooperationen auszubauen und sie in Form eines jährlichen Schulradio-Tages „österreichweit“ sichtbar - d. h. „hörbar“ - zu machen. Medienbildung ist auch politische Bildung. Stichworte wie „zu Wort kommen“, „unsere Meinung zu sagen“ und diese im „öffentlichen Raum zu artikulieren“ beschreiben die Teilnahme am gesellschaftlich notwendigen Diskurs.

Sie verlangen aber auch fundierte Grundkenntnisse der Medienpraxis. Wie junge Menschen dies in ihren Radiobeiträgen umsetzen, soll den HörerInnen speziell an diesem Schulradio-Tag und darüber hinaus in weiteren regelmäßigen Sendereihen der einzelnen Freien Radios näher gebracht werden.

08Sep2015

Am 8. September laden wir dich gemeinsam mit unseren KollegInnen der Freien Medien in Oberösterreich zum öffentlichen Gespräch in den OÖ Presseclub, um unsere gemeinsamen Forderungen an die nächste Landesregierung zu präsentieren.

Seit mehr als 15 Jahren bereichern die Freien Radios die oberösterreichische Medienlandschaft. Vier von zehn in OÖ zugelassene Privatradios sind „Freie Radios“. Seit 2010 hat OÖ mit DORF TV auch Freies Fernsehen. Regionale Themen, Informationen, Meinungen und Sichtweisen abseits des Mainstream werden unabhängig  und werbefrei zugänglich gemacht. Nirgendwo sonst wird eine derartige Vielfalt und Breite des kulturellen und zivilgesellschaftlichen Angebots in OÖ hörbar und sichtbar - von den zahlreichen Einrichtungen der Freien Szene bis hin zu den etablierten Institutionen.

Der kultur- und demokratiepolitische Stellenwert der Freien Medien ist unbestritten. Auch das Land OÖ fördert. Im Herbst wird der OÖ Landtag neu gewählt. Die bestehenden Förderungen laufen dann aus und müssen neu verhandelt und dotiert werden. Wie und in welcher Höhe fördert das Land OÖ künftig die Freien Medien? Was bedeutet der Landespolitik die Medienvielfalt insgesamt? Welche Aufgaben haben Freie Medien in Oberösterreich und wie werden diese wahrgenommen?

Am Podium:
Maria Buchmayr, Landtagsabgeordnete (Grüne)
Reinhold Entholzer, LH-Stellvertreter (SPÖ) - angefragt
Vertreter*in der ÖVP OÖ - angefragt
Otto Tremetzberger, DORF TV und Freies Radio Freistadt

Moderation: Martin Wassermair

Statement: Helga Schwarzwald, Verband Freier Radios Österreich

Die Freien Radios und DORF TV übertragen die Diskussion live on air und im Internet.

 

Podiumsdiskussion: Vielfalt braucht das Land
Dienstag, 8. September , 18:00
Oö Presseclub
Landstraße 31 / 1
4020 Linz
 
Rückfragen an:
Mario Friedwagner, Freies Radio Salzkammergut Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, +43 (0) 6132/25690 - 35
23Jul2015

Der Gesetzgeber hat Freie Radios in Österreich anerkannt. Allerdings zwängt er sie in ein duales Rundfunksystem: ORF und „privater Rundfunk“. Er schmeißt uns mit jenen, zu denen wir inhaltlich am wenigsten passen, nämlich den werbefinanzierten Privatradios, in einen Topf.

Die Freien Radios sind schon 2010 für ein dreiteiliges Rundfunksystem eingetreten, was am mangelnden politischen Willen scheiterte. Dass der private nichtkommerzielle Hörfunk aber in das Privatradiogesetz aufgenommen wurde, ist ein Riesenerfolg der Freien Radios. Dass in Österreich von einem dualen Rundfunksystem gesprochen wird, hat medienhistorische Gründe. Als eines der letzten Länder Europas musste Österreich durch EuGH-Entscheid das Rundfunkmonopol des ORF aufgeben. Die medienpolitische Vormachtstellung des ORF hat damit aber nicht aufgehört. Es folgten zwar Werbebeschränkungen für den ORF, neue Frequenzplanungen, Einschränkungen des ORF bei Social Media Aktivitäten usw. Der ORF ist aber nach wie vor überaus dominant am österreichischen Markt und in den Köpfen vertreten.

Das Problem für die Freien Radios besteht darin, dass man immer wieder vergessen will, dass es in der österreichischen Medienlandschaft eben auch private nichtkommerzielle Anbieter_innen gibt. Unsere Kriterien in der Programmgestaltung sind keine gewinnorientierten, sondern solche der Meinungsvielfalt, die durch breite Partizipation von medial unterrepräsentierten Menschen bzw. Meinungen entsteht. Meinungsvielfalt ist auch ein wichtiges Kriterium bei der Vergabe von Frequenzen, also eine Grundbedingung für den Betrieb von Hörfunk. Dennoch zwingt der wirtschaftliche Druck die privat-kommerziellen Anbieter_innen immer mehr zum austauschbaren Format. Was dabei auf der Strecke bleibt, ist die Meinungsvielfalt, aber auch die Qualität der Berichterstattung.

So hat nunmehr eine Qualitätsdebatte begonnen. Wie gesagt, der finanzielle Druck auf privat-kommerzielle Anbieter ist groß. Darum hat der Bund auch für diese den Fördertopf zur Förderung des privaten Rundfunks eingerichtet, der mit 15 Millionen Euro 5x so hoch dotiert ist wie jener der Freien Medien. Sinn des Fonds ist die Förderung der Qualität und darum ist es nur zu verständlich, dass diese auch eingefordert wird und die Frage auftaucht, woran man Qualität im Rundfunk festmachen kann. Wenn nun diskutiert wird, wie man diese im privaten Rundfunk verbessern kann, dann sind sowohl wir als Freie Radios als auch die privat-kommerziellen Anbieter_innen gemeint, wobei meist nur Funktionsweisen werbefinanzierter Privatradios in vielen Köpfen sind.

Es wird immer klarer: Wenn der Gesetzgeber und die handelnden Akteur_innen die Qualität im gesamten österreichischen Rundfunksystem verbessern wollen, kommen sie nicht umhin, die Unterschiede zwischen den privat-kommerziellen und privat-nichtkommerziellen Rundfunkbetreiber_innen konsequent zu Ende zu denken und zu berücksichtigen. Da wäre es doch nur sinnvoll auch auf gesetzlicher Ebene endlich zu dem über zu gehen, was seit Jahren Realität ist: ein nach jeweils unterschiedlichen Konzepten funktionierendes dreiteiliges Rundfunksystem.

Ein Kommentar von Markus Schennach und Helga Schwarzwald
vom Verband Freier Radios Österreich: www.freie-radios.at

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