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16Feb2017
über die Wirkung von nichtkommerziellen Radios in der Regionalentwicklung
am 2. und 3. März in Liezen

im vergangenen Jahr haben wir gemeinsam mit unseren Partnerradios freequenns in Liezen und dem Freien Radio Freistadt eine wissenschaftliche Studie durchgeführt, die sich mit der Frage beschäftigt hat, welchen Beitrag bzw. welche Wirkung Freie Radios im ländlichen Raum auf die Regionalentwicklung haben.

Wir sind zu sehr interessanten Studienergebnissen gekommen, die wir am Donnerstag, den 2. März 2017, um 18 Uhr im Haus der Inklusion in Liezen bei einer Podiumsdiskussion präsentieren und besprechen werden.

Diese Veranstaltung ist eingebettet in den zweitägigen COMMIT Workshop Gemeinsam reden / denken / hören - Freie Radios als Kommunikationsräume regionaler Entwicklung, bei dem wir die Ergebnisse noch einmal genauer diskutieren und gemeinsam erarbeiten werden, wie die Erkenntnisse und Erfahrungen auch auf andere Regionen übertragen und nutzbar gemacht werden können. Regionale Mediengestaltung wird dabei nicht isoliert betrachtet, sondern als Netzwerkfunktion zur Stärkung sozialer, kultureller oder bildungsrelevanter Aktivitäten. All diese Felder sind unverzichtbar für das gelungene Zusammenleben, die Lebensqualität und das Entstehen neuer Ideen und nicht zuletzt für die ökonomische Entwicklung von Regionen.

Nähere Infos zum Workshop und zur Podiumsdiskussion findest du auf der Website von COMMIT oder hier als pdf zum Download:

27Jan2017

Großer Zuspruch der Bildungseinrichtungen für partizipatives, unabhängiges und werbefreies Radio.

Erneut wird den Freien Radios in hohem Maße Qualität attestiert.
Bei der Verleihung des Radiopreises für Erwachsenenbildung gingen gleich zwei von von fünf Auszeichnungen an den Sektor der gemeinnützigen, werbefreien und unabhängigen Sender.
Von 18 nominierten Sendungen kommen 7 von Freien Radios. „Wir freuen uns über den deutlichen Zuspruch durch Einrichtungen der Erwachsenenbildung“, sagt Dr.in Helga Schwarzwald. „Anerkennung aus der Fachwelt ist für viele RadiomacherInnen besonders motivierend. Wir hoffen aber auch auf eine entsprechende Medienpolitik“, so die Geschäftsführerin des Verband Freier Radios Österreich.

Ausgezeichnet wurden in der Sparte Interaktive und experimentelle Produktionen „50 Hz – gefragt, gesagt, gespielt, gehört“, eine Sendung von Adele Knall, Ammar Nasser, Lisa Puchner, Miriam Hübl, Shafiq Islami und Teresa Schwind, Radio Orange 94.0 und in der Kategorie Sendereihen „Oral History: LEBENSWEGE - Hörbilder“, eine Sendereihe des Freien Radios Salzkammergut.

Der Bedarf nach qualitätsvollen Sendungen, die mit aktiver Beteiligung der Bevölkerung zustandekommen, ist gerade in Zeiten politischer Umbrüche evident. Mit ihrem partizipativen Ansatz entsprechen Freie Radios mehr als andere traditionelle Medien einem neuen Demokratieverständnis, das nach mehr politischer Teilhabe verlangt. Insgesamt sind über 2700 BürgerInnen bei Freien Radios als Medienschaffende tätig und stärken durch den Erwerb von Medienkompetenz indirekt verloren gegangenes Vertrauen in „die Medien“.

Der Verband Freier Radios Österreich fordert daher, den öffentlichen Wert Freier Radios auch verstärkt medienpolitisch anzuerkennen und entsprechend abzusichern. „Die nicht-kommerzielle Herstellung von politischer Öffentlichkeit ist ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Meinungsbildung. Sie muss konsequenter anerkannt und gefördert werden“, schließt Schwarzwald.

Rückfragehinweis: Dr.in Helga Schwarzwald | Geschäftsführung | Verband Freier Radios Österreich Kandlgasse 6/1-3, 1070 Wien | +43 (0) 680 236 8889 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | www.freie-radios.at


Verband Freier Radios Österreich | www.freie-radios.at | Der Verband Freier Radios Österreich wurde 1993 lange vor der Legalisierung des privaten Rundfunks als gemeinsame Interessensvertretung Freier Radios gegründet. Freie Radios sind gemeinnützige, werbefreie und unabhängige Medienorganisationen. Sie bieten prinzipiell jedem Mitglied unserer Gesellschaft die Möglichkeit, selbst Radio zu machen und so an der Erzeugung demokratischer Öffentlichkeit mitzuwirken. Rundfunkrechtlich sind die Freien Radios als private Hörfunkveranstalter nach dem Privatradiogesetz lizenziert. (Alle Freien Radios Österreichs: www.freie-radios.at/radios.html).

08Jul2016

Im Arbeitsjahr 2016 führen wir gemeinsam mit unseren Partnerradios Freies Radio Freistadt und Freequenns eine wissenschaftliche Studie durch, die die Rolle ländlicher Radios beleuchten soll. „Wirkungsradios“ ist das monatliche Radioformat zur Studie, das über die Inhalte und Ergebnisse berichtet.

In der Sendung am Freitag, den 8. Juli um 16:07 informieren Thomas Hein und Hilde Unterberger über die Interviews, die sie mit StakeholderInnen ihrer Region zu dem Thema geführt haben.

Mehr Infos zur Studie findest du hier.

Hier kannst du die Sendung nachhören:

30Apr2016

Bereits zum 5. Mal findet bei unserem Schwesternradio Freequenns der Radio Jazz Day Liezen 2016 statt. Am International Jazz Day gibt es 24 Stunden Jazz 'On Air' und Live-Konzerte in Liezen und im Gesäuse.

Starten wird der Radio Jazz Day wie immer am 30. April genau um Mitternacht, den ganzen Tag über gibt es Interviews zum Thema Jazz, am Nachmittag einen 'Percussion Walk' in der Arkade und am Abend ab 20 Uhr Konzerte im Kulturhaus Liezen. Ausklingen wird der Jazz Day genau um 24 Uhr.

Radio B138 ist von 11:00-12:00; 18:00-19:00 und ab 20:00 mit dabei. Für eingefleischte Jazzfans empfehlen wir einen Umstieg in den Livestream von Radio Freequenns

Mehr Infos finden zum Radio Jazz Day Liezen finden Sie hier 

22Mär2016

Szenenwechsel ist die Musik-Austauschsendung, die abwechselnd von Freien Radiostationen in Österreich produziert wird. Seit 2013 bespielen Radio FRO, Radio Helsinki und die Radiofabrik diesen musikalischen Playground. Mit Interviews, Live-Berichten, Albumpräsentationen, Studiodiskussionen und was sonst noch an Ideen aufpoppt geben sie exklusive Einblicke in die heimischen Musikszenen.

Gemeinsam mit Radio Freequenns dürfen  wir ab März auch mitspielen! Jeden 4. Dienstag im Monat wird auf Radio B138 ab 9 Uhr eine Stunde lang geszenenwechselt. Unsere beiden Beiträge für 2016 werden von Teresa Gsöllhofer gestaltet: Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung als Soundspülerin ist sie die perfekte Kandidatin dafür.

Im März geht die musikalische Reise nach Graz:

Es gibt einen Zusammenschnitt 2er Folgen der „The Oozing Music Show“ von Radio Helsinki zu hören. In der ersten Hälfte der Sendung erzählen die Jungs der Grazer Funk/Rock Band Assaia alles, was es Interessantes über sie zu erfahren gibt. Danach wird ein Ausschnitt der letzten Sendung der Oozing Music Show wiederholt; wie bereits Tage und Wochen zuvor verkündet, begibt sich Moderator Jimmy O’Connor in die Bildungskarenz. Zum Abschied beehrten zahlreiche Bands, Friends und Fans Jimmy im Studio.

Wenn du wissen willst, was bisher beim Szenenwechsel schon alles passiert ist , dann kannst du das hier nachlesen oder hier nachhören

Support your local music scene! Am 22. März um 9:00 auf 102,3 MHz.

13Mai2016

Im Arbeitsjahr 2016 führen wir gemeinsam mit unseren Partnerradios Freies Radio Freistadt und Freequenns eine wissenschaftliche Studie durch, die die Rolle ländlicher Radios beleuchten soll. „Wirkungsradios“ ist das monatliche Radioformat zur Studie, das über die Inhalte und Ergebnisse berichtet.

In der Sendung am Freitag, den 13. Mai um 16:07 informiert Mike Schedlberger über die Sichtweise des britischen Community Radios Bradford zum Thema.

Mehr Infos zur Studie findest du hier.

Hier kannst du die Sendung nachhören:

08Apr2016

Im Arbeitsjahr 2016 führen wir gemeinsam mit unseren Partnerradios Freies Radio Freistadt und Freequenns eine wissenschaftliche Studie durch, die die Rolle ländlicher Radios beleuchten soll. „Wirkungsradios“ ist das monatliche Radioformat zur Studie, das über die Inhalte und Ergebnisse berichtet.

In der Sendung am Freitag, den 8. April um 16:07 informieren die wissenschaftlichen MitarbeiterInnen Eva Seebacher und Julian Ehrenreich über das Studiendesign und die Erkenntnisse aus der Literaturrecherche.

Mehr Infos zur Studie findest du hier.

Hier kannst du die Sendung nachhören:

29Feb2016

Im Arbeitsjahr 2016 führen wir eine wissenschaftliche Studie durch, die erstmals die Rolle ländlicher Radios beleuchten soll.

Die Freien Radios und die Menschen rund um diese sehen sich als IdeengeberInnen und ImpulsgeberInnen für zahlreiche lokale und regionale Projekte und Unternehmungen.
Wir möchten herausfinden, ob ein kulturelles und gesellschaftliches Projekt wie ein Freies Radio bestimmte Synergien in der Region des Sendegebiets erwirken kann, die sich positiv auf die regionale Entwicklung auswirken.

Freie Radios entwickelten sich aus einer kritischen und freien, einer sich selbst organisierenden Szene. Sie traten erstmals rund um städtische Ballungszentren auf und waren zunächst ein „urbanes“ Produkt.

Wenn ein solches Projekt am Land verwirklicht wird, entsteht in unserer Vorstellung und auch unserer subjektiven Erfahrung nach, ein innovatives Angebot für die Region.
Ein Angebot, das kulturelle, gesellschaftliche, ökonomische und ökologische Facetten beinhaltet, diese fördert und entwickelt.

In Österreich gibt es 14 Freie Radios, davon befindet sich die Hälfte im ländlichen Raum. Projektpartner unserer Studie sind das Freies Radio Freistadt und Radio Freequenns, das das steirische Ennstal von Liezen aus versorgt. Die Studie bezieht sich auf die Sendegebiete dieser drei Radios und enthält sowohl eine qualitative als auch eine quantitative Methodik.

Die gewonnenen Erkenntnisse aus der Literaturrecherche, qualitativen Interviews und der quantitativen Onlineumfrage werden in einer gemeinsamen Forschungswerkstatt diskutiert und weiter bearbeitet. Ziel dieser zweitägigen Forschungswerkstatt ist die Entwicklung praxistauglicher Maßnahmen und Strategien.

Die abgeschlossene Studie wird im Dezember 2016 präsentiert.

Begleitend zur wissenschaftlichen Arbeit gestalten wir das monatliche Radiomagazin Wirkungsradios, das über den  aktuellen Studienverlauf berichtet und Hintergrundinformationen gibt.

Hier ist die Studie zum Download.

 

 
28Feb2016

Im Arbeitsjahr 2016 führen wir eine wissenschaftliche Studie durch, die erstmals die Rolle ländlicher Radios beleuchten soll.

Die Freien Radios und die Menschen rund um diese sehen sich als IdeengeberInnen und ImpulsgeberInnen für zahlreiche lokale und regionale Projekte und Unternehmungen.
Wir möchten herausfinden, ob ein kulturelles und gesellschaftliches Projekt wie ein Freies Radio bestimmte Synergien in der Region des Sendegebiets erwirken kann, die sich positiv auf die regionale Entwicklung auswirken.

Freie Radios entwickelten sich aus einer kritischen und freien, einer sich selbst organisierenden Szene. Sie traten erstmals rund um städtische Ballungszentren auf und waren zunächst ein „urbanes“ Produkt.

Wenn ein solches Projekt am Land verwirklicht wird, entsteht in unserer Vorstellung und auch unserer subjektiven Erfahrung nach, ein innovatives Angebot für die Region.
Ein Angebot, das kulturelle, gesellschaftliche, ökonomische und ökologische Facetten beinhaltet, diese fördert und entwickelt.

In Österreich gibt es 14 Freie Radios, davon befindet sich die Hälfte im ländlichen Raum. Projektpartner unserer Studie sind das Freies Radio Freistadt und Radio Freequenns, das das steirische Ennstal von Liezen aus versorgt. Die Studie bezieht sich auf die Sendegebiete dieser drei Radios und enthält sowohl eine qualitative als auch eine quantitative Methodik.

Die gewonnenen Erkenntnisse aus der Literaturrecherche, qualitativen Interviews und der quantitativen Onlineumfrage werden in einer gemeinsamen Forschungswerkstatt diskutiert und weiter bearbeitet. Ziel dieser zweitägigen Forschungswerkstatt ist die Entwicklung praxistauglicher Maßnahmen und Strategien.

Die abgeschlossene Studie wird im Dezember 2016 präsentiert.

12Okt2015

Der „Schulradio-Tag 2015“ findet am Montag, den 30. November bereits zum dritten Mal statt. In der Zeit zwischen 9 – 17 h wird auf allen Freien Radios in Österreich ein Gemeinschaftsprogramm zu hören sein, das wie schon im letzten Jahr von Radio B138 in Kirchdorf an der Krems technisch (via Audio Streams) betreut wird. Die organisatorische Koordination obliegt heuer radio AGORA 105,5 aus Klagenfurt/Celovec. Unterstützt wird das Projekt wie immer von der Radiobox.

Im Mittelpunkt des Programms stehen Radiosendungen, die von und mit SchülerInnen bzw. Schulen gemeinsam mit Freien Radios für diesen Tag erarbeitet wurden. Die live moderierten oder vorproduzierten Beiträge mit einer Dauer von ca. 25 Minuten sollen die Vielfalt und die unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten von Audiobeiträgen aufzeigen und auch ihren Einsatz als mögliche Lernmethode im Unterricht bewusster machen.

Die audiovisuelle Medienerziehung ist seit vielen Jahren in aller (bildungsrelevanter) Munde, wenn es um die kritische schulische und außerschulische Herangehensweise an „Neuen Medien“, deren technische Handhabung, aber auch das inhaltliche Verstehen dieser komplexen „Kastln“ und deren (Aus)Wirkung auf die Gesellschaft geht. Während die visuelle Ebene oft „oberflächig“ und auf den ersten Blick beeindruckt, erschließt sich der auditive Bereich subtiler. Er bedarf einer tiefer gehenden Herangehensweise, um einerseits für das Hören - und damit auch für das Zuhören - zu sensibilisieren und andererseits, um die facettenreichen Gestaltungs- und Einsatzmöglichkeiten von Audioproduktionen auch in Zusammenhang mit dem neuen Bereich des Cross Media Publishing zu entdecken und zu nutzen.

Die Vermittlung von Medienkompetenz in Zusammenarbeit mit Schulen im regionalen Umfeld ist je nach Ressourcen und Standort der Sender unterschiedlich stark entwickelt. Die AG Schulradio als interne Plattform innerhalb der 14 Freien Radios in Österreich verfolgt den Anspruch, die bestehenden Kooperationen auszubauen und sie in Form eines jährlichen Schulradio-Tages „österreichweit“ sichtbar - d. h. „hörbar“ - zu machen. Medienbildung ist auch politische Bildung. Stichworte wie „zu Wort kommen“, „unsere Meinung zu sagen“ und diese im „öffentlichen Raum zu artikulieren“ beschreiben die Teilnahme am gesellschaftlich notwendigen Diskurs.

Sie verlangen aber auch fundierte Grundkenntnisse der Medienpraxis. Wie junge Menschen dies in ihren Radiobeiträgen umsetzen, soll den HörerInnen speziell an diesem Schulradio-Tag und darüber hinaus in weiteren regelmäßigen Sendereihen der einzelnen Freien Radios näher gebracht werden.

 
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